Sicherheit bei der Geldanlage

Sicherheit bei der Geldanlage

Sichere Geldanlage – gibt es das wirklich?

Sparer und Anleger möchten ihr Vermögen am besten sicher, rentabel und jederzeit verfügbar anlegen. Doch in der heutigen Zeit mit sehr niedrigen oder gar Negativzinsen ist das nicht mehr machbar.

Tagesgeld oder Festgeld

Wenn man sein Vermögen in Tagesgelder oder Festgelder anlegt kann man sich zumindest auf die vermeintlich sichere gesetzliche Einlagensicherung verlassen. Diese garantiert einen Betrag von 100.000 Euro. Viele Banken und Institute sind zusätzlich noch Mitglieder in privaten Einlagensicherungsfonds (abhängig von der Art des Instituts). Es macht in jedem Fall Sinn für einen Teil seiner Ersparnisse eine solche Anlagemöglichkeit zu nutzen.
Leider zeigt die Beratungspraxis aber immer wieder, dass Anleger viel zu hohe Beträge in Festgelder oder Tagesgelder investieren.
Da es im Moment und wahrscheinlich auf absehbare Zeit kaum Zinsen für diese Art der Geldanlage gibt, vernichten in der Realität die Anleger aber Vermögen statt es zu vermehren.
Das liegt an der Geldentwertung (Inflation), die dafür sorgt, dass das Geld immer weniger wert ist. Auch wenn die Inflationsrate relativ niedrig ist, macht sich dieser Effekt über die Jahre sehr negativ bemerkbar.
Daher sollte man nur den Teil seines Vermögens in eine solche Anlageform investieren, den man wirklich für unvorhergesehene Anschaffungen etc. benötigt oder wenn man in absehbarer Zeit einen festen Betrag, zum Beispiel für die Ablösung eines Kredites benötigt.

Alternativen zum Tagesgeld oder Festgeld

Anstatt Ihr Vermögen einer Bank anzuvertrauen können Sie auch Unternehmen oder Staaten einen Kredit geben, den nichts anderes sind Aleihen oder festverzinsliche Wertpapiere.
Hier wird die Höhe des Zins über die Bonität des Schuldners und die Laufzeit der Anleihe bestimmt. Je höher das Risiko, dass Sie keine Zinsen erhalten oder die Rückzahlung der Anleihe gefährdet sein könnte und je länger die Laufzeit, desto mehr Zinsen erhalten sie.
Die Bonität der Schuldner können sie anhand sogenannter Ratings erkennen. Aber hier lehrt die Vergangenheit (Subprime/Immobilienkrise), dass diese Ratings mit Vorsicht zu genießen sind.
Lassen Sie sich daher bitte nicht von vermeintlich hohen Zinsen beeindrucken, diese spiegeln immer das Risiko wider. Vergleichen Sie die Anleihen mit vermeintlich “sicheren Anleihen” von bonitätsstarkn Staaten wie zum Beispiel der USA oder der Bundesrepuplik Deutschland. Bedenken Sie dabei auch immer “Niemand zahlt mehr Zinsen als er muss!”

Aktien

In der Vergangenheit haben Investitionen in Produktivkapital (Aktien) über die Jahre hinweg eine positive Wertentwicklung gehabt. Es liegt in der Natur der Sache, das solche Investments auch einer höheren Schwankung unterliegen. Daher ist es sehr wichtig eine maximale Streuung (Diversifikation) zu haben, diszipliniert zu sein und die Kosten niedrig zu halten.
Um in Aktien zu investieren, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Einige hiervon sind Investmentfonds, ETF´s oder institutionelle Anlageklassenfonds.

Der Mix macht die Rendite

Bevor Sie investieren, ist es erforderlich, dass sie Ihre Ziele und das Risiko definieren. Mit einer fundierten Finanzplanung und einem wissenschaftlich basierten Risikotest ist das möglich.

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